“Betrunkene Nudeln”

Es gibt sie tatsächlich, „betrunkene Nudeln“, die man in Thailand auch „Pad Kee Mao“ nennt.

„Mao“ bedeutet auf thailändisch „betrunken“, „ki mao“ ist der „Trunkenbold“.

Und Fertignudeln „Pad Kae Mao“ finden Sie auch in unserem Asia-Shop King-Kao.

„Betrunkene Nudeln ist ein Gericht, das von Chinesen in Laos und Thailand bekannt gemacht wurde.

Es ist ein Essen mit gebratenen Nudeln, das normalerweise mit breiten Reisnudeln, Sojasauce, Fischsauce, Knoblauch, Fleisch, Fisch oder Tofu hergestellt wird. Hinzu kommen noch Sojasprossen sowie anderes Gemüse und Gewürze, insbesondere Basilikum, der das Gericht unverwechselbar macht.

Warum dieses Gericht „betrunkene Nudeln“ heisst ist nicht ganz geklärt. Es gibt hier verschiedene Theorien: Zum einen wurde es ursprünglich mit Reiswein hergestellt, was aber im original thailändischen Rezept nicht vorkommt. Eine andere Theorie besagt, dass ein Betrunkener, als er nach Hause kam, eine Art „Resteessen“ machte, und dieses Gericht das Ergebnis war. Schließlich gibt es noch die Theorie, dass das Ursprungsgericht derart scharf war, dass es, um die Hitze des Geschmacks abzumildern, doch einiger Glas Bier bedurfte.

Im Grunde genommen benötigt man nur wenig Zutaten und noch weniger Kochkünste um dieses Gericht herzustellen:

Zutaten/Zubereitung:

Reisnudeln,  Knoblauch, Chilischoten, Zwiebeln, Tomate, Basilikum ,Sojasauce, Fischsauce, Zucker, Öl und Salz sowie, wie oben erwähnt, auf Wunsch auch Fleisch, Fisch oder Tofu.

Das Öl erhitzen, falls vorhanden Fleisch, Fisch oder Tofu anbraten), den Knoblauch und den Chili braten, die gekochten Reisnudeln hinzu, gut umrühren, danach die weiteren Zutaten, mit der Sojasauce und Fischsauce abschmecken. Fertig.

Noch einfacher geht es mit der Basilikumpaste, die Sie in Ihrem Asia-Shop King-Kao finden (Chilipaste mit Basilikum, Thai Basil“)


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Balsamico-Essig

Balsamico-Essig ist ein sehr aromatischer Essig, hergestellt in der Region Modena.

Modena

Modena liegt in der Poebene, ist eine alte Bischofsstadt, ca. 175.000 Einwohner,  bekannt auch als „Hauptstadt der Motoren“, findet man dort auch die Fabriken des berühmten italienischen Sportwagenherstellers Ferrari.

Ursprung des Balsamico-Essig

In seinem Ursprung war Balsamico-Essig nur für die italienische Oberschicht erschwingbar, wegen seiner außerordentlichen Qualität sehr teuer, doch zwischenzeitlich gibt es auch günstigere Formen des Balsamico-Essig.

Geschmack

Balsamico-Essig hat einen hohen Säuregehalt, ebenso einen herben Geschmack, reich und süsslich, sehr vielseitig.

Traditioneller Balsamico-Essig wird aus dem Saft frisch geernteter weisser Trauben gewonnen, daraus  wird ein Konzentrat erstellt, das dann einem langsamen Alterungsprozeß unterworfen wird.

Herstellung, “Angels Share”

Im Laufe der Zeit wird der Geschmack intensiver. Auch konzentrierter, da ein Teil verdunstet. Dieses Verfahren nennt man „Angels Share“, wörtlich übersetzt bedeutet es, dass der verdunstete Teil der „Anteil für die Engel“ ist.

Diesen Begriff kennt man auch von der Produktion von Whiskey und anderen alkoholischen Getränken.

Verwendung

Balsamico-Essig schmeckt u.a. herragend zu Huhn, Salaten und Steaks sowie als Marinade.

Balsamico Essig kaufen
Balsamico-Essig finden Sie in Ihrem Asia-Shop King-Kao unter www-king-kao.de

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Thailändisch: die Zahlen 1- 10

Die Zahlen müssen wir lernen, da kommen wir nicht dran vorbei. Ist aber nicht sonderlich schwierig, wir machen dies in kleinen Abschnitten, die größeren Zahlen bauen, wie bei uns, auf dem Grundgerüst auf.

Null: 0 heisst suun

Eins: 1 heisst nüng

Zwei: 2 heisst soong

Drei: 3 heisst saam

Vier: 4 heisst sii

Fünf: 5 heisst haa

Sechs: 6 heisst hog

Sieben: 7 heisst dsched

Acht: 8 heisst bääd

Neun: 9 heisst gaao

Zehn: 10 heisst sib

Wir haben z.B. im Roma-Hotel, Khon Kaen, Zimmernummer 434, dann sage ich an der Rezeption: sii – saam – sii

Kann dies direkt anwenden, das reicht ja schon für den Anfang. An der Rezeption wissen sie, dass ich den Schlüssel will und nicht die Lottozahlen aufsage. Darum geht es hier, sich einfach etwas besser im Thailandurlaub zurecht zu finden.

Die weiteren Zahlen lernen wir später, diese Lektion müssen wir jetzt erst einmal verinnerlichen.

 


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Krank in Thailand

Nun hatten wir uns doch noch ein Reiseziel ausgesucht, doch dann kam meine Erkältung dazwischen.

Es ist schon mehr als unangenehm im Winter eine Erkältung zu haben, doch ich habe sie mir bei 40°C eingefangen, unfassbar. Aber auch wiederum einleuchtend, wenn man meint, die Klimananlage mal so richtig zu testen. Bin selber dran schuld gewesen.

So war ich dann 3 Tage k.o.

Den ersten Tag habe ich mich noch gequält, wir sind zu einem ca. 100 km von Khon Kaen entfernten Wildwasserbach gefahren. Dort wurde im kalten Wasser geschwommen, Picknick gemacht, herrlich für jeden, ausser für mich mit, ich musste mich quälen und war irgendwie neidisch auf die, die im Wasser rumtobten und Wiskey tranken. Danach fuhren wir noch zu einer Fledermaushöhle. Da denkt man man kennt die Gegend doch mir wurde mal wieder klar, wie wenig ich den Isaan eigentlich kenne.

Die nächsten zwei Tage pendelte ich zwischen Hotelzimmer und Hotelterasse hin und her, gelangweilt. Wir hatten noch rd. 10 Tage Urlaub vor uns, doch um ans Meer zu fahren wäre unrentabel gewesen, so blieben wir in Khon Kaen.

Als ich dann endlich wieder fit war, war es meiner Frau nicht gut, Probleme mit dem Magen. Nach drei Tagen machte sie sich dann auf ins Krankenhaus, Infusion, Arznei, es geht jetzt wieder aufwärts. Aber die Woche war irgendwie im Eimer.

Meine Denkweise. Und die ist falsch. Ok, ich hatte Erkältung aber genügend Zeit sie auszukurieren, lebe noch, ist ja nichts weiter passiert. Positiv denken und beim nächsten Thailandbesuch die Klimaanlage richtig einstellen. Ist allerdings einfach zu verlockend den Raum abzukühlen.

Ich war bisher dreimal selber in Krankenhäusern in Asien, ein Unfall in Nepal, zwei Verletzungen in Thailand. Und wurde immer super behandelt, diesbezüglich  keine Kritik. Für uns allerdings etwas ungewohnt: das Krankenhaus gibt einem die notwendige Arznei mit, eventuell auch Gehhilfen etc. und dann heißt es “ab an die Kasse”.

In Thailand selber, für Thais, gibt es die sogen. “30-Baht-Versicherung”. Ein Thai hat, die genauen Voraussetzungen sind mir jetzt nicht bekannt, gegen Zahlung von 30 Bath einen Anspruch auf Behandlung.

Aber wir Touristen halt nicht, da heisst es zahlen. Aber bei uns ist das ja auch nicht umsonst, im Gegenteil.

Und einen Vorteil haben Krankenhäuser in Thailand. Es gibt dort ausreichend Personal.


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Vereinte Nationen

Thailand war als einzigstes Land in SO-Asien nie besetzt gewesen. Bis vor einigen Jahrzehnten, da kamen die Farangs, die Ausländer, die Touristen.

Ich habe in Thailand schon viele nette Leute kennengelernt, leider aber auch ein paar “Affen”, die besser zu Hause geblieben wären.

So blöckte mal vor ca. 10 Jahren ein Tourist im Flugzeug rum (es war ein Deutscher). Ein Steward bat ihn sich beim Startvorgang anzuschnallen. Er meckerte rum er sei Gast und könne mal gerade tun und lassen was er wolle. Schließlich habe er ja bezahlt.

Ebenfalls gut, besser gesagt schlecht, ist mir eine Frau in Erinnerung. Es dürften auch so um die 10 Jahre her sein. Wir wurden mit einem Minibus auf Koh Chang zur Fähre gefahren, saßen ganz hinten. Es war drückend heiss, diese Frau saß in der ersten Reihe und machte die Belüftung aus mit der Begründung, die würde sie stören. Jeder beschwerte sich, doch die weigerte sich uns den notwendigen Sauerstoff zukommen zu lassen. Alles Bitten half nicht, sie stellte die Belüftung nicht an bis der Fahrer ihr dann klar machte, dass sie auch zu Fuß gehen könne.

So gibt es noch viele weitere Bespiele.  Auch dieses Jahr ist mir so ein Monkey begegnet, auf Koh Samui. Wir fuhren mit einem Sammeltaxi, dieses hielt kurz, unser Fahrer sprach mit dem Fahrer eines anderen Sammeltaxis. Nicht weiter tragisch, die hatten was zu klären. Die Straße war nur kurz blockiert, hinter uns ca. 10 Mopedfahrer, darunter ein Farang. Und dieser Affe brüllte dann rum “goooo”, forderte die beiden Fahrer auf ihm Platz zu machen. Ich frage mich was so einen Typen zu so einer Reaktion bewegt. Was müssen die Fahrer denken? Unser Fahrer war um die 60 Jahre, vielleicht auf Koh Samui geboren und soll sich dann dieses Gebrüll anhören? Genaugenommen hat der Mopedfahrer  durch seine Lautstärke nichts anderes erreicht als “sein Gesicht zu verlieren”, letztendlich hat er sich blammiert. Nur warum spielen die sich so auf?

“Asien ist laut und macht verrückt”. Das war das erste das ich lernte, als ich in den 90er Jahren Nepal besuchte.  Dieser Satz stimmt, gilt auch für Thailand.

Man landet auf dem internationalen Flughafen, alles sauber, neu, modern. Draußen erwarten einen Taxis, moderne Busse, Bangkok selber ist exotisch, aber auf den ersten Blick westlich-modern. Doch irgendwann kapiert man dass es nicht der Westen ist. Irgendwann sieht man die berühmten “Geisterhäuser”, “Tempel” mit allen Arten von Buddhas, merkt, dass die Thais eine komplett andere Denkweise haben als wir im Westen. Es verwirrt einen. Der Lärm, die Musik, die Hitze, das geordnete Chaos.

Das ist der Moment sich bewußt zu machen dies zu respektieren. Thais respektieren auch die Touristen, auch wenn es sicher dem ein oder anderen Thai schwer fällt.

Man kann natürlich einwenden, dass sie von unseren Devisen zu leben, aber Touristen sorgen auch für Preiserhöhungen, dumme Touristen mißachten ihre Tradionen, zeigen keinen Respekt vor dieser uralten Kultur.

Wußten Sie dass Pattaya zu Zeiten des Vietnamkrieges noch ein kleines, unbekanntes Fischerdorf war? Die US-Armee flog Vietmansoldaten nach Pattaya zu Erholung, Pattaya ist heute überflutet, verwestlich. Und einige blieben auf der Strecke.

Vor 15 Jahren sagte mir ein Thai folgendes: “Pattaya und Puhket ist nicht mehr Thailand”.

Thais verzeihen den Touristen viele Patzer, aber man soll es einfach auch nicht übertreiben.

Irgendwie trifft sich in Thailand die gesamte Welt:

Da sind die Nordeuropäer, die Schweden, die Dänen… Fallen nicht sonderlich auf, ach ja, sind halt Schweden. Man mag sie, mir geht es jedenfalls so, kann sie aber nicht richtig einschätzen. Trinken viel, sind nett und höflich, haben mit niemandem Probleme.

Dann gibt es die Engländer, gebaut wie Phil Taylor, inkl. Tätoos, Haarschnitt wie Wayne Roney. Und ein Muss bei den Engländern: ein T-Shirt von einem Fußballverein. ManU, ManCity, Chelsea… Sie wissen schon, ein T-Shirt von den Vereinen, die im Jahr 2013 in der Champions Leque nichts auf die Reihe bekommen haben.

Ich habe einen guten Bekannten, Engländer, auf Koh Chang. Er hat eine Kneipe. Er stellt mir seine britischen Kumpels vor, das geht dann z.B. wie folgt: “Hey James, this is Stefan, my friend from Germany”. “Germany”, das Wort, das sie dann in Angst und Schrecken versetzt. Es erfolgt Shakehands nach dem Motto, ok, wir akzeptieren dich hier, aber halt am besten die Klappe.

Dann gibt es die Kanadier und die Australier. Irgendwie haben die mit keinem Streß, ähnlich den Nordlichtern. Nett sie zu sehen, reden gerne.

Auch viele Chinesen besuchen Thailand, aber das hören sie dann. An der Lautstärke wenn sie reden.

Eine besondere Spezies sind die Amerikaner. Amerikaner sind ein Fall für sich. Die kommen grundsätzlich mit einer Flasche Bier in eine Bar (die sie günstig im ”Seven-Eleven” gekauft haben), verpinkeln dort den Klo, machen den Aschenbecher voll und verschwinden dann mit ihrem Bier wieder, auf zur nächsten Bar. Dementsprechend gerne in der Gastronomie gesehen.

Dieses Jahr kamen auf Koh Samui zwei Amerikanerinnen in eine Kneipe, der Wirt verdrehte schon die Augen, jede hatte eine 640ml Chang-Bier-Flasche in der Hand nach dem Motto, “glaubst doch nicht dass wir hier dein teures Bier trinken”.

Dann legten sie direkt los in der Ansicht jeder würde sie verstehen. Ich fragte eine wo sie denn herkäme, sie sagte “Nneeeeeew Yooork”. “Nneeeeew what? I don´t know”. Sie war erstaunt, erzählte mit dann was von New Jersey und Manhattan, danach verschwand sie wieder, samt Bier.

Amerikaner können nicht so viel mit anderen Ländern anfangen. Ihr Amerika ist “great”, der Rest wird akzeptiert.  Folgendes hatte ich mal im Fernsehen gesehen. Da wurde ein Texaner gefragt ob er denn mit seinem deutschen Auto (er fuhr einen Mercedes) zufrieden sei. Ganz entrüstet fragte er, wieso es denn ein deutsches Auto sei. Es sei ein amerikanisches Auto, schließlich habe er es doch in Dallas gekauft. Tja, so sind sie.

Seit etwa 5 Jahren hört man noch eine Sprache in Thailand. Russisch. Die Russen kommen, und zwar in Scharen. Das erste mal sind sie mir in Pattaya in einem Sammeltaxi aufgefallen. Das sind ja Russen dachte ich als ich sie reden hörte. Und tatsächlich kommen immer mehr Russen nach Thailand, in Pattaya sollen zwischenzeitlich schon die Speisekarten auf russisch übersetzt sein.

Russen erkennt man wenn man genau hinschaut. Sie tun alles um nicht russisch zu erscheinen, genau dadurch fallen sie auf. Meiner Ansicht nach. Aber im Grunde hat man mit denen überhaupt keine Probleme, kommt allerdings auch nicht so ins Gespräch. Hab immer so den Eindruck, dass sie noch etwas zurückhaltend sind.

Aber was soll´s, wir haben sicher auch unsere Macken und Eigenarten. Letztendlich will jeder nur einen schönen Urlaub. Und spätestens hier sind wir dann alle wieder gleich.

 


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Thailändisch: Danke sagen

Danke heisst auf thailändisch kopkhun

Beachten Sie, wie schon erwähnt: sind Sie ein Mann, dann fügen Sie kap hinzu, sind Sie eine Frau, fügen Sie kaa hinzu.

Somit sagen Sie als Mann: khopkhun kap

Somit sagen Sie als Frau:  khopkhun kaa

Man sollte kap bzw. kaa auch immer anfügen, dann klingt der Satz generell freundlicher.

 


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Thailändische Begrüssung

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Der Wai ist die traditionelle thailändische Form der Begrüssung

Der “Wai” ist der traditionelle thailändische Gruß. Wenn Sie z.B. in einem Restaurant mit einem “Wai” begrüßt werden, machen Sie einfach dasselbe wie der Kellner, die Kellnerin.

Das erfordert keine besondere Übung, wir lernen hier nur für den täglichen Gebrauch. Machen Sie es einfach nach, der Rest ergibt sich von selber.

Der Keller wird Sie begrüßen mit: sawadii kap, die Kellerin hingegen mit sawadii kaa.

Sawadii bedeutet “Guten Tag” und auch “Auf Wiedersehen”.

Achten Sie immer auf folgende Regel, die in Thailand gilt. Sind Sie ein Mann, dann sagen sie z.b. Sawadii kap, sind Sie eine Frau sagen Sie Sawadii kaa.

Ob Ihr Gegenüber ein Mann oder eine Frau ist spielt keine Rolle. Sind Sie ein Mann benutzen Sie kap, sind Sie eine Frau benutzen Sie kaa.

 

 


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Essen in Thailand

Als ich soeben von dem Krokodilfleisch schrieb ist mir noch eine Geschichte aus Hua Hin eingefallen.

Als wir in Hua Hin am Strand waren suchten einige Thais Muscheln an Felsen. Meine Frau sprach mit ihnen, es waren Bauarbeiter, die abends zurück in den Isaan fuhren und noch ein paar Muscheln suchten um, wegen Songran, zu Hause ein leckeres Essen zuzubereiten.

Sie schabten diese von den Felsen ab und gaben sie auch uns zum Probieren. Ich selber bin nicht unbedingt ein Liebhaber von Muscheln, aber so direkt aus dem Meer, frischer geht es wohl nicht.

Gestern, im Isaan, waren wir in einem Fischrestaurant (ich werde diesmal ein paar Bilder einstellen nach unserer Rückkehr, versprochen), bestellte meine Frau “tanzende Garnelen”.

Eine Schüssel voll mit lebenden Garnelen, in scharfer Sauce. Wenn diese in einem Tontopf serviert werden, man den Deckel hebt, springen sie noch aus dem Topf.

Jetzt kann man natürlich mit dem Tierschutz kommen, aber was ist Schlimmer? Tanzende Garnelen oder Tiertransporte quer durch Europa?


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Taxifahrt Bangkok – Khon Kaen

Ich empfehle in Thailand, dass man verschiedene Verkehrsmittel wählen soll. So fahren wir auch ab und an mal mit der Bahn, da sieht man eine vollkommen andere Landschaft, als wenn man diesselbe Strecke mit dem Linienbus fährt.

Nicht beabsichtigt war allerdings, dass wir mit dem Taxi von Bangkok nach Khon Kaen fuhren.

Wir stiegen in der Sukhumvit, Soi 7/1 in ein Taxi, Ziel war der NCA-Busbahnhof Nähe Morchit. Wir saßen im Taxi, meine Frau sprach mit dem Fahrer und es stellte sich heraus, dass er ebenfalls aus Khon Kaen kam, seine Familie auch dort noch in der Nähe wohnte.

Er bot an, uns für 5.000 THB nach Khon Kaen zu fahren, dann für 4.500 THB, dann für 4.000 THB…. irgendwann machte er uns einen so guten Preis, dass wir sagten er solle uns in den Isaan, nach Khon Kaen fahren.

Und so fuhren wir rd. 6 Stunden mit unserem Bangkok-Taxi nach Khon Kaen, bekamen einiges mit, z.B. dass der Taxifahrer, er war sehr gesprächig, eine  Frau in Khon Kaen hat, eine Freundin in Bangkok, noch eine Plantage in Udon Thani und und und….

Genaugenommen war es keine Zeitersparnis für uns, aber irgendwo auch wieder interessant. Während man bei den Bussen immer an großen Rastplätzen hält war es hier uns überlassen Stop zu machen.

Und so hielten wir für einen kurzen Lunch an einem Lokal, wo anscheinend nur Einheimische essen. Es war kurz vor Nakhon Ratchasima. Wir bestellten typische Thaigerichte, Klebereis, Hühnchen, scharfe Suppe und… Krokodil.

Jedenfalls stand ein  Teller auf dem Tisch und der Fahrer sagte es sei Krokodilfleisch. Ich schaute ihn etwas ungläubig an, doch er versicherte mir es sei Krokodilfleisch. Ich probierte, es war ausgesprochen lecker (auch wenn etwas scharf gewürzt, aber sehr zart, schmeckte wirklich gut). Der Fahrer bemerkte meine Skepsis, rief den Koch (es war wohlgemerkt kein großes Restaurant, halt eines dieser üblichen kleinen Restaurants die man in Thailand so häufig findet).

Der Koch bestätigte dass es Krododilfleisch sei und brachte als Beweis sogar noch eine gefrorene Packung herbei, mit Etikett.

Ein Kilo kostet rd. 300 THB (vom Schwanzstück, von den Beinen rd. 100 THB weil dieses sehniger sei).

Man denkt immer man kennt den Isaan, doch man lernt wohl nie aus.

Mit dieser neuen Erfahrung kamen wir gegen 20.00 h in Khon Kaen an.


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Bangkok hat uns wieder…

Der Flug nach Bangkok mit Bangkok Air hatte einige Turbulenzen, war aber nicht weiter tragisch.

In Bangkok fuhren wir mit dem Skytrain wieder in die Sukhmvit Road, Soi 7/1.

Im Wordinn-Hotel checkten wir ein, uns wurde ein Preis von 1.400 THB genannt. Zwei Wochen vorher zahlten wir rd. 300 THB weniger, auf die Nachfrage meiner Frau hin meinte die Frau an der Rezeption schlicht, wir seien dann ja Stammgäste, müssten halt dann nur den geringeren Preis zahlen.

Kurzum, ich denke da wollte die Angestellte ein paar THB für sich rausschlagen und die “Preiserhöhung” mal kurz selber einstecken.

Bangkok war wie immer, hektisch, chaotisch, grauenhaft-herrlich. Wir blieben zwei Tage, abends gingen wir in unsere Stammkneipe, deren Namen ich nun auch herausgefunden habe, er lautet “Golden”.

Das “Golden” und auch die gegenüberliegenden Lokale “Hillary 4″ und “Zen B” schließen um 02.00 h. Man kann sein Glas noch leertrinken, dann ist Feierabend. In diesen Lokalen.

Doch kurz vor 02.00 h herrscht geschäftliches Treiben vor den Lokalen, denn dann werden Plasikstühle und  Tische aufgestellt, man kann dort – überteuert- weitertrinken, sofern man noch Durst hat. Bangkok schläft nicht.

Vor dem “Golden” sind zwei verschiedene Anbieter die ihre Stühle aufstellen, die in starker Konkurrenz stehen, einer will von dem anderen nichts wissen, man duldet sich halt noch so.

Wir tranken noch je ein Bier für 100 THB (50 THB wären angemessen gewesen) und gingen zurück ins Worldinn.


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